Bericht über Blühfläche am Linsenbuckel vom 19. Juli 2018

Der NVV zu Gast bei der GBAB; 18.04.2018

Der NVV zu Gast in der Firmenzentrale der Metzgerei Häuser; 09.03.2018

Bericht zur Hauptversammlung mit Neuwahl vom 24. März 2017

Mit dem Apfelexpress zum Apfelsaftpflücken 2016

Ankündigung Ehrenabend zur 90 Jahrfeier Bachgaubote vom 18.09.2014

Bericht zum Ehrenabend zur 90 Jahrfeier Bachgaubote vom 25.09.2014

Bericht zur Hauptversammlung mit Neuwahl vom 06. März 2015

 


Der NVV zu Gast bei der GBAB.
Wenigumstadt 18.04.2018(RO). Am 18. April um 15:00 Uhr waren wir mit 8 Personen im Kompostwerk von Landkreis und Stadt Aschaffenburg an der Obernburger Straße 25! Der Betriebsleiter Holger Ehmann erwartete uns bereits zu dem ca. 1,5 Std. Rundgang. Nach einer kurzen historischen Einführung in die GBAB (Gesellschaft für Bioabfallwirtschaft in Landkreis und Stadt Aschaffenburg mbH), die er fast von Anfang an begleitete, sind wir die einzelnen Stationen abgelaufen. Die Müllumladestation, in der unser Rest und Sperrmüll landet. Die Maschine, die Grünabfall und Baumabschnitte häckselt und siebt und sie damit für unterschiedliche Verwendungszwecke vorbereitet. Fein wird zu Kompost verarbeitet, grob wird zur Energiegewinnung genutzt. Wir konnten uns überzeugen, dass in den Kompostmieten bis zu 70 Grad Celsius, durch den Zersetzungsprozess, vorhanden sind. Zuletzt stand das Herzstück der Anlage, die Vergärungsanlage auf dem Programm, mit der der Biomüll zu Bio-Methangas verarbeitet wird. Blockheizkraftwerke wandeln dieses Gas dann in Energie um. Die Reste die dabei übrig bleiben, werden dann wieder gesiebt und zu Kompost oder zur Energiegewinnung eingesetzt. Die Anlage läuft vollautomatisch und kann per App von einem Smartphone gesteuert werden. Beim Rundgang konnten wir auch sehen, dass der Biomüll nicht so ist, wie man es erwarten sollte, Plastiktüten und andere Sachen, die da nichts zu suchen haben, konnten wir sehen. Wieder im Eingangsbereich angekommen haben wir, für die sehr interessante Führung, Herrn Ehmann ein bayrisches Vogelhäuschen überreichen und er versprach auch eine jährliche Nistkastenkontrolle durchzuführen. Für uns war überraschend, mit wie wenig Personal diese Anlage betrieben wird, aber auch da hatte Herr Ehmann eine schöne Antwort, ist nur möglich, mit einem eingeschworenem Team. Foto: Klaus Bergmann.    

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Der Natur- und Vogelschutz Verein Wenigumstadt zu Gast in der Firmenzentrale der Metzgerei Häuser. Wenigumstadt 09.03.2018(RO). Die Metzgerei Häuser liefert die Fleischwurst für unser Fleischwurstessen am 28. Dezember. Marco Häuser, einer der beiden Geschäftsführer und Mitglied im Verein, hatte uns schon mehrfach gebeten, seinen Betrieb zu besuchen. Am Freitag den 09.03.2018 nahmen wir die Gelegenheit war und sind mit 20 Personen Vorort gewesen. Wir wurden von Marco Häuser begrüßt und durch die gesamte Veranstaltung begleitet. Nach der Einführung in die Geschichte der Metzgerei Häuser, die in den 60. Jahren mit seinen Großeltern begann und sich über seine Eltern, bis zu ihm und seinem Bruder Harald fortsetzte, wurden wir mit den Hygieneregeln, die auch für Besucher gelten, bekannt gemacht. Nachdem Einkleiden, mit Überschuhen, Anzügen und Kopfhauben, begann die Besichtigung der einzelnen Stationen die mit dem Zerlegen der Schweinehälften oder Rinderviertel beginnt und mit der Kommissionierung der Produkte in Transportboxen für die einzelnen Filialen endet. Natürlich wurde dabei ein besonderer Augenmerk auf die Herstellung unserer Fleischwurst gelegt. Wir haben nachgefragt, woher das Fleisch dafür kommt. Marco Häuser erklärte, nur von Ihnen ausgewählte landwirtschaftliche Betriebe, die sich an festgelegte Regeln halten, regelmäßig überwacht, von einem unabhängigen Institut und von deren Einhaltung er sich auch ab und zu persönlich überzeugt, beliefern ihn. Nur Betriebe aus der Region, die Futtermittel aus der Region verwenden, kein Soja aus Übersee füttern, kommen für ihn infrage. Nur so könne er seinen Kunden, mit gutem Gewissen, beste Qualität anbieten. Die Metzgerei Häuser ist auch ausbildender Betrieb. Darunter auch Lehrlinge, Gesellen und Meister aus fernen Ländern, unter anderem aus Japan, die das hohe Können des deutschen Ausbildungssystems nutzen, um dann in ihrem Land durch bessere Qualität bessere Verdienstmöglichkeiten zu habe. Nach einem kleinen Imbiss, bei dem noch weiter diskutiert wurde, verabschiedete uns Marco Häuser. Nach drei sehr interessanten Stunden, sind wir mehr den je davon überzeugt, mit der Metzgerei Häuser, in Bezug auf Nachhaltigkeit, Qualität, Können und besonders wichtig, Geschmack, den richtigen Partner für unsere Fleischwurst zu haben. Uns ist bewusst, dass der Naturschutzgedanke und die Massentierhaltung nicht miteinander zu vereinbaren sind. Wir freuen uns auch, dass uns immer mehr Leute darauf aufmerksam machen und damit zeigen, dass Klimaveränderungen, Abholzen von Urwäldern, Insektensterben und Trinkwasserverschwendung auch von Anderen gesehen werden. Andere Vereine nennen ihr Fest Glühweinfest und verkaufen auch Fleischprodukte. Wir stehen zu dem Namen " Fleischwurstessen" und dem Erlös, den wir benötigen, um den Erhalt, die Pflege und Erweiterung unserer Biotope, rund um Wenigumstadt, gewährleisten zu können.    

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Mit dem "Apfelexpress" zum Apfelpflücken. 25 Kinder im Alter von 6 - 12 Jahren trafen sich am 1. Oktober am Ried 10 in Wenigumstadt um Apfelsaft zu machen. Nach der Begrüßung durch Ernst Hölpert, stiegen alle auf den Anhänger unseres Apfelexpresses mit dem Piloten Alexander Dietrich. An der Streuobstwiese im Biotop Ried angekommen, ging es dann an die Arbeit und die Kinder erfuhren vieles über die Apfelernte. Es wurden Planen unter dem Baum ausgebreitet und die Apfelb?ume wurden gerüttelt und die Äpfel aufgesammelt. Wir konnten beobachten, dass jeder Apfel von einem Baum zuerst von den Kindern probiert wurde, bevor sie aktiv wurden. Es zeigte uns wiedermal wie Kinder mit allen Sinnen von der Natur lernen und sie erleben m?chten. Einige waren süßer, andere sehr sauer. Als alle Jutesäcke voll waren ging es mit dem roten Traktor, dem Apfelexpress, zurück zum Ausgangspunkt. Vor der eigentlichen Arbeit, fand eine kurze Einweisung in den Apfel an sich und seine Sorten statt. Es wurde geklärt, woran man erkennt, dass ein Apfel reif ist und welche Apfelsorten die Kinder kennen und das Boskopf eine alte Apfelsorte ist. Dann ging es los. Dabei erlebten die Kinder live und mit eigener Kraft, wie aus einer reifen regionaler Frucht ein leckerer und gesunder Saft wird. Kaum war der erste Tropfen im Fass, wollten alle probieren. Mit Würstchen und Brötchen wurde die harte Arbeit an der Spindelpresse für die Kinder etwas erleichtert. Mit frisch abgef?llter Apfelsaft in den eigenen Behältern verabschiedeten sich die Kinder nach ca. 3,5 Std. vom Natur- und Vogelschutzverein in Wenigumstadt. Danke an die vielen ehrenamtlichen Helfer, die diese Aktion ermöglichten.    

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Wenigumstadt. (thro). „Um der Abnahme der nützlichen Vogelarten und der Zunahme der Schädlinge und Raubvögel entgegenzuwirken, haben sich Karl Theodor Geiß, Sebastian Kämmerer, Wilhelm Schad, Franz Jakob, Eugen Millemann, Josef Kämmerer, Edmund Petermann und Josef Thyroff entschlossen, einen Natur- und Vogelschutzverein zu gründen.“  Dies steht im Gründungsprotokoll des Wenigumstädter  Natur- und Vogelschutzvereins, das am 29. Juni 1924 verfasst wurde. Am Samstag, 20. Juni 2014 feiert der Verein im Saal des Bachgauer Hofs sein 90-jähriges Bestehen mit einem Ehrenabend zu dem befreundete Vereine und Funktionäre des öffentlichen Lebens eingeladen sind.
Noch im Gründungsjahr stieg das erste Fest, von dessen Erlös 100 Nistkästen, zehn Futterhölzer, zwei Futterkästen und vier Futterglocken angeschafft wurden. Das kleine Häufchen Mitglieder war in den ersten Jahren sehr aktiv. Um der Vogelwelt dienen zu können, veranstalteten die Natur- und Vogelschützer hristbaumverlosungen, Vereinsbälle, Sommerfeste, Waldfeste und Preisschießen. Mitglieder, die nicht treu zur Sache standen oder in den Versammlungen öfters fehlten, wurden verwarnt und bei Nichterscheinen in der nächsten Versammlung ausgeschlossen. Hart ging der Verein damals auch mit Vogelsündern um.
Ein Bürger, der eine Eule abgeschossen hatte und angezeigt worden war, entging nur durch Vermittlung einer gerichtlichen Strafe. Marksteine in der Geschichte des Vereins gibt es etliche. 1926 wurde die Vogelschutzgrotte  „Marienruh“ errichtet. Damals lag diese noch schwer zugänglich, im alten Steinbruch „ober dem Kofferkeller“.
Im Laufe der Jahre entstanden dort Gebetshäuschen, die inzwischen schon dreimal komplett erneuert wurden. Ein weiterer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war die Anlegung eines Lehrpfades, der 1971 seiner Bestimmung übergeben wurde und bis heute in gutem Zustand gehalten wird. Die Schutzhütte im Wenigumstädter Wald wurde 1969 errichtet und ist jährlich am 28. Dezember Treffpunkt der Kultveranstaltung „Glühweinfest und Fleischwurstessen“ das der Verein ausrichtet. Sie besteht aus massiven Vierkantstämmen im Blockhausstil. In ihr kann der Wanderer rasten und bei schlechtem Wetter Schutz finden. Als Aushängeschild des Vereins gilt das „Biotop am Ried“ dessen Anfänge auf das Jahr 1975 zurückgeht und in den folgenden Jahren auf rund 4 Hektar erweitert wurde. Heute bietet das Vorzeige-Biotop mit seinem von Erlen und Weiden umsäumten See, den von Schilf umgebenen Teichen, den artenreichen Hecken und der großen Wiesenfläche mit ihren Obstbäumen einen natürlichen Eindruck.
Viele Arbeitsstunden sind jedes Jahr nötig, um anfallende Pflegemaßnahmen wie Entbuschen, Mähen, Heckenschneiden oder Baumpflege durchzuführen. Die Arbeit lohnt: Mehrfach haben Kiebitze und Bekassinen dort gebrütet. Teichhühner, Rohrammern, Dorngrasmücken und viele andere Vogelarten sind regelmäßige Brutvögel. Graureiher, Milane, Bussarde, Turmfalken und auch Steinkäuze kommen zur Futtersuche. Grasfrösche. Erdkröten und Wasserfrösche finden hier ihren Lebensraum mit den Laichmöglichkeiten. Man hört wieder Froschkonzerte. Libellen schwirren durch die Luft. Auf den Steinhaufen sonnen sich Eidechsen. An den Ufern blühen Sumpf-Dotterblumen und Wasser-Schwertlilien. 1995 bot sich die Möglichkeit, den ehemaligen "Bullenstall" in der Hagebornstraße von der Gemeinde zu pachten und als Vereinslager umzubauen. Das Gebäude wurde entrümpelt und das Dach erneuert. Im Frühjahr 1999 konnten im Rahmen eines Tausches, das Vereinsheim von der Gemeinde erworben werden. Zum 80-jährigen Gründungsfest wurde eine Vereinsfahne angeschafft. Vorsitzender ist seit 2011 Bruno Fecher der von einer engagierten Vorstandschaft unterstützt wird. Seine Vorgänger waren Ernst Hölpert, Karl-Heinz Schmidt, Reinhold Stegmann, Walter Schnabel, Edwin Schad und Albert Thyroff, der den im Zweiten Weltkrieg erloschenen Verein am 1. Juli 1962 wieder aufleben ließ.     

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Bericht zum Ehrenabend zur 90 Jahrfeier Bachgaubote vom 25.09.2014

Ehrungen

Foto:
Ehrungen beim Natur- und Vogelschutzverein Wenigumstadt: Michael Kurz, Elmar Daniel, Reinhold Jörg, Erwin Knecht, Ernst Hölpert, Erwin Kämmerer, Emil Ostheimer, Hans Schmelz, Edwin Störmer und Reinhold Löffler wurden vom Stellvertretenden Vorsitzenden Rüdiger Oschwald (Zweiter von rechts) ausgezeichnet.

Michael Kurz und Reinhold Jörg neue Ehrenmitglieder beim
Natur- und Vogelschutzverein – 90 jähriges Bestehen gefeiert

Wenigumstadt. (thro). Der Natur- und Vogelschutzverein Wenigumstadt hat am Samstag im Saal des Bachgauer Hofs sein 90-jähriges Bestehen gefeiert. Stellvertretender Vorsitzender Rüdiger Oschwald stellte den Verein stichpunktartig vor. Aktuell stagniere die Mitgliederzahl bei 180.  Die Hauptlast der Arbeit liege bei den Vorstandsmitgliedern. Nur bei Festen wie das Fleischwurstessen greife man auf rund 60 Helfer zurück. Für die Pflege des vier Hektar großen Biotops „Am Ried“ und dem 4.000 Quadratmeter großen Areals am Bammertsgraben freue man sich über jede helfende Hand. Die Jugendarbeit wird man ausbauen.  Man beteilige sich seit Jahren an den Ferienspielen der Gemeinde, habe bereits Zeltlager organisiert und werde am 4. Oktober mit Kindern ein Apfelsaft-Pressen organisieren. Beim Vereinsausflug Ende August waren unter 41 Personen 11 Kinder. Oschwald erhofft sich eine Wiederbelebung der einst sehr aktiven Jugendgruppe. An der Vogelschutzgrotte wird zurzeit die Treppe saniert. Das diesjährige Fleischwurstessen an der Schutzhütte findet am Sonntag, 28. Dezember von 11 bis 16 Uhr statt.  Manfred Daub und Karl-Heinz Schmidt kommentierten zahlreiche alte Aufnahmen die im Rahmen einer Foto-Show präsentiert wurden. Bürgermeister Herbert Jakob dankte dem Jubelverein für seine „enorme Leistung“ besonders im Hinblick auf die beiden großen Biotope. Verein und Gemeinde arbeiten seit Jahren Hand in Hand. Jüngstes Beispiel sei die Anlage von Blumenwiesen im Rahmen der Aktion „Blühender Bachgau“ um Bienen auch künftig ausreichend Nahrung zu bieten. Er bat die Vereinsmitglieder in ihren Aktivitäten nicht nachzulassen  und den konstruktiven Dialog zur Gemeinde wie bisher zu pflegen.
Vereinsringvorsitzender Erich Kreuzberg sagte im Orchester der Ortsvereine spielt der Natur- und Vogelschutzverein harmonisch mit. Er dankte dem Jubilar für sein Durchhaltevermögen und seine Beharrlichkeit im Naturschutz. Für den Naturschutzverein Pflaumheim überbrachte Vorsitzender Horst Hock die Glückwünsche. Er nutzte die Gelegenheit um weltweite Missstände im Natur- und Artenschutz anzuprangern. Michael Kurz und Reinhold Jörg wurden für ihre jahrzehntelangen Dienste als Kassier und Schriftführer zu neuen Ehrenmitgliedern ernannt. Für 50-jährige Vereinszugehörigkeit wurden Josef und Hilaria Bachmann, Elmar Daniel, Walter Geisler, Emil Ostheimer, Wilfried Peter, Reinhold Stegmann, Walter Beck, Erwin Kämmerer, Erwin Knecht, Josef Kolbeck, Reinhold Löffler, Alois Müller, Dr. Hans Schmelz, Jürgen Schmitt und Edwin Störmer mit Urkunde und Präsent ausgezeichnet. Für besondere Verdienste als ehemaliger Vorsitzender wurde Ernst Hölpert geehrt.

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Blühfläche am Linsenbuckel in Wenigumstadt

Wenigumstadt 19.07.2018 (RO) Viel Aufmerksamkeit und Lob erzeugt zur Zeit eine vom Natur- und Vogelschutzverein Wenigumstadt angelegte Blühfläche auf der Streuobstwiese Linsenbuckel. Dieses Grundstück konnte der Naturschutzverein 2016 erwerben. Nach dem die Wiese, in 2017, entbuscht war, wurde, Anfang Februar 2018, die Streuobstwiese um 9 neue Obst-Hochstämme ergänzt. Um mehr Anreize für Insekten und Vögel zu schaffen, wurde im Frühjahr 2018 der Beschluss gefasst, die Streuobstwiese durch eine Blühfläche aufzuwerten. Von der Umsetzung dieses Beschlusses hat sich der Vorstand, zusammen mit Kräuterkundigen, am Donnerstag den 19. Juli überzeugt. Viele Kräuter wurden zwischen den Blumen gefunden. Einjährige und mehrjährige Pflanzen sind vorhanden und leuchten in allen Farben des Regenbogens. Mit dem Waldbrettspiel wurde dort auch ein Schmetterling entdeckt, der schon lange nicht mehr in Wenigumstadt gesichtet wurde. Wer sich diese kleine, nur temporäre, Attraktion anschauen will, muss nur auf die andere Seite des Weges schauen, wenn er am Insektenhotel des Biotop Ried steht. .

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Bruno Fecher bleibt Chef des Natur- und Vogelschutzverein –

Habicht als „Vogel des Jahres 2015“ vorgestellt

Hauptversammlung am 6. März 2015 im Bachgauer Hof

Wenigumstadt. (thro) Die Hauptversammlung des Natur- und Vogelschutzverein Wenigumstadt hat am Freitag im Bachgauer Hof die Führungsmannschaft in ihren Ämtern bestätigt. Bruno Fecher bleibt Vorsitzender. Als Stellvertreter fungiert weiterhin Rüdiger Oschwald. Schriftführer ist erneut Manfred Daub. Die Kassengeschäfte führt Matthias Müller.
Peter Fäth und Reinhold Jörg wurden als Kassenprüfer ebenso wie die Vogelschutzwarte Elmar Daniel und Theo Jakob wiedergewählt. Alexander Dietrich löst Dominique Baudy als Jugendleiter ab. Als Gerätewart fungiert Horst Hölpert und als Biotopwart Ernst Hölpert. Vervollständigt wird die Vorstandschaft durch die Beisitzer Dominique Baudy, Karl Daniel, Frank Fäth, Michael Kurz, Hubert Nagel und Hans Schmelz.
Obwohl der Habicht als „Vogel des Jahres 2015“ demnächst von der Roten Liste gestrichen werden soll, sorgen sich die Naturschützer um die Bestände, sagte Bruno Fecher. Der Greifvogel gilt als wendiger Flugsprinter bei der Jagd nach Kaninchen, Tauben und Krähen. Nach Schätzungen von Vogelkundlern gibt es in Deutschland zwischen 11.500 und 16.500 Brutpaare. 2.500 Habichte leben in Bayern, dem einzigen Bundesland, in dem der Habicht noch auf der Roten Liste der bedrohten Arten steht, erfuhren die Mitglieder. Inzwischen seien die Bestände so groß, dass die internationalen Kriterien für die Rote Liste nicht mehr erfüllt seien, erläutert der Vorsitzende. In Deutschland verschwinde der Habicht aus manchen Gebieten fast vollständig. Unbeliebt sei der Beutegreifer vor allem bei Hühnerhaltern und Taubenzüchtern obwohl die Hauptnahrung Ringel- oder Stadttauben sowie Krähen seien.
Bei der Vogelstimmenwanderung im Mai waren die Teilnehmer von der Vogelvielfalt am  vier Hektar großen vereinseigenen Biotop „Ried“ begeistert. Beim Ortspokalschießen errangen die Vereinsmitglieder den ersten Platz. Höhepunkt im vergangenen Jahr sei der Jubiläumsabend anlässlich des 90-jährigen Vereinsjubiläums im September gewesen. Das traditionelle Fleischwurstessen mit Glühweinfest habe Ende Dezember die kühnsten Erwartungen übertroffen.  Die Jugendarbeit wird weiter forciert um den Altersschnitt im 187 Mitglieder zählenden Verein zu drücken. Neben der Teilnahme an den Ferienspielen, der Nistkastenkontrolle sollen zusätzliche Aktionen angeboten werden. Die Sanierung der Treppenanlage an der Vogelschutzgrotte „Marienruh“ wird mit dem Anbringen des Geländers in diesem Jahr abgeschlossen. Für die Ausführung der Arbeiten war Horst Hölpert verantwortlich, dem mit einem Präsent gedankt wurde. Von einer positiven Kassenlage berichtete Matthias Müller. Karl-Heinz Schmidt bat die Vorstandschaft die seit 1970 durchgeführte Schwalbenzählung auch künftig beizubehalten. Für den 29. August wurde ein Vereinsausflug nach Trier terminiert.

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Manfred Daub neuer Chef des Natur- und Vogelschutzvereins Wenigumstadt

Waldkauz als "Vogel des Jahres 2017" vorgestellt

Hauptversammlung am 24. März 2017 im RV-Heim

Wenigumstadt. (thro) Die Hauptversammlung des Natur- und Vogelschutzverein Wenigumstadt hat am Freitag im Radsportheim mit Manfred Daub, dem bisherigen Schriftführer des Vereins einen neuen Ersten Vorsitzenden gewählt. Bruno Fecher der scheidende Vorsitzende stand nicht mehr zur Verfügung bleibt allerdings als Beisitzer der Vorstandschaft erhalten. Als Stellvertreter fungiert weiterhin Rüdiger Oschwald. Zum neuen Schriftführer wurde Karl-Heinz Schmidt gewählt. Die Kassengeschäfte führt wie bisher Matthias Müller. Peter Fäth und Reinhold Jörg wurden als Kassenprüfer ebenso wie die Vogelschutzwarte Elmar Daniel und Theo Jakob wiedergewählt. Alexander Dietrich bleibt Jugendleiter. Als Gerätewart fungiert Horst Hölpert und als Biotopwart Ernst Hölpert. Vervollständigt wird die Vorstandschaft durch die Beisitzer Dominique Baudy, Klaus Bergmann, Karl Daniel, Frank Fäth, Bruno Fecher, Michael Kurz, Hubert Nagel, Klaus Pollak und Hans Schmelz. Bruno Fecher stellte den Waldkauz als "Vogel des Jahres 2017" vor. Die Naturschützer sorgen sich um seine Bestände. Wir sollten alles dafür tun um den Bestand zu sichern oder sogar zu erhöhen, sagte Fecher. Rüdiger Oschwald erinnerte an die Höhepunkte des vergangenen Jahres. Die Vorstandschaft traf sich monatlich zur Sitzung. Die Vogelstimmenwanderung mit Gerhard Kraus Anfang Mai fand erstmals im Rahmen des Führungsnetzes Bachgau statt. Die 27 Teilnehmer waren von der Vogelvielfalt in Wenigumstadt begeistert. Beim Ortspokalschießen errangen die Vereinsmitglieder den zweiten Platz. Beim Volksradfahren des Radsportvereins gewannen die Naturschützer den Meistbeteiligungspreis in der Kategorie Ortsvereine. Das vereinseigene Sommerfest am 2. Juni an der Schutzhütte sei sehr gut besucht gewesen. Das traditionelle Fleischwurstessen mit Glühweinfest habe Ende Dezember die kühnsten Erwartungen übertroffen. Die Jugendarbeit wird weiter forciert um den Altersschnitt im 187 Mitglieder zählenden Verein zu drücken. Neben der Teilnahme an den Ferienspielen der Gemeinde, der Nistkastenkontrolle wurden zusätzliche Aktionen wie das Apfelsaftpressen bei Ernst Hölpert, das Sommerfest an der Schutzhütte, die Weihnachtsgeschichtliche Naturwanderung oder weitere zahlreichen Termine angeboten werden. Von einer positiven Kassenlage berichtete Matthias Müller obwohl mit dem Erwerb des 3.171 Ouadratmeter großen Grundstückes zur Erweiterung des Biotops eine gute Lösung gefunden wurde. Karl-Heinz Schmidt erinnerte an die seit 1970 durchgeführte Schwalbenzählung Gab es 1970 noch 78 Rauchschwalben und 70 Mehlschwalben, so haben sich diese Werte 2016 von 28 Rauchschwalben und 13 Mehlschwalben deutlich verringert. Edmund Jakob übergab seine Sammlung einzigartiger Fotografien aus der Tier- und Pflanzenwelt des Bachgaues an den Verein. Der Natur- und Vogelschutzverein möchte diesen Schatz bei einer Sonderausstellung im historischen Rathaus einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. In diesem Zusammenhang sollen neue Mitglieder für den Verein geworben werden. Für den Samstag, 24. Juni wurde ein Vereinsausflug zum "Blühendes Barock" nach Ludwigsburg terminiert.

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